Financial Due Diligence
Auch: FDD, finanzielle Due Diligence
Die Financial Due Diligence prüft Zahlen, Ertragskraft, Liquidität und Planung eines Unternehmens, um den Kaufpreis und die Finanzierung abzusichern.
Im Mittelpunkt stehen die Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftlichen Auswertungen und Planungen der letzten Jahre. Geprüft wird, wie sich Umsatz und Ergebnis zusammensetzen, welche Einmaleffekte enthalten sind und wie nachhaltig das Ergebnis ist. Dazu kommen Analysen zu Working Capital, Investitionsbedarf und Verschuldung. Ergänzt wird dies durch Gespräche mit Geschäftsführung und Buchhaltung.
Ein zentrales Ergebnis ist das bereinigte, normalisierte Ergebnis, auf das ein Multiple angewendet wird. Zudem liefert die Prüfung die Grundlage für die Definition von Nettofinanzverschuldung und Ziel-Working-Capital im Kaufvertrag. Bei kleinen Übernahmen übernimmt oft der Steuerberater des Käufers diese Aufgabe. Wichtig ist, nicht nur Jahresabschlüsse, sondern auch aktuelle Monatszahlen, Kundenumsätze und offene Posten anzusehen – Ergebniseinbrüche zeigen sich dort meist früher.