Förderkredit

Auch: Förderdarlehen, KfW-Kredit, ERP-Kredit

Förderkredite sind öffentlich unterstützte Darlehen, etwa von KfW, ERP-Programmen oder Landesförderbanken, die auch Unternehmensübernahmen mitfinanzieren können.

Bund und Länder fördern Gründungen und Nachfolgen über eigene Kreditprogramme. Die Mittel werden in der Regel nicht direkt bei der Förderbank, sondern über die Hausbank beantragt, die das Darlehen durchleitet. Typische Vorteile sind günstigere Konditionen, tilgungsfreie Anlaufjahre oder ein teilweiser Haftungsausschluss für die Hausbank.

Für Übernahmen gibt es Programme, die den Kaufpreis, Investitionen und Betriebsmittel abdecken. Manche Programme haben Eigenkapitalcharakter und verbessern so die Finanzierungsstruktur. Welche Programme passen, hängt vom Vorhaben, vom Bundesland und von den aktuellen Förderbedingungen ab. Wichtig ist die Reihenfolge: Viele Programme müssen vor Beginn des Vorhabens beantragt werden. Wer den Kaufvertrag schon unterschrieben hat, kann unter Umständen keine Förderung mehr erhalten.

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Verwandte Begriffe

  • Kaufpreisfinanzierung

    Die Kaufpreisfinanzierung beschreibt, wie ein Käufer den Kaufpreis aufbringt – meist als Mischung aus Eigenkapital, Bankdarlehen, Förderkrediten und Verkäuferdarlehen.

  • Bankdarlehen

    Ein Bankdarlehen zur Unternehmensübernahme finanziert einen Teil des Kaufpreises und wird aus den künftigen Erträgen des gekauften Betriebs zurückgezahlt.

  • Bürgschaftsbank

    Bürgschaftsbanken sind Förderinstitute der Länder, die Hausbanken einen Teil des Kreditrisikos abnehmen, wenn Gründer oder Käufer nicht genug Sicherheiten haben.

  • Eigenkapital

    Eigenkapital ist bei einer Übernahme der Teil des Kaufpreises, den der Käufer aus eigenen Mitteln aufbringt und nicht über Kredite finanziert.

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