Fensterhersteller in der Oberpfalz: Investor im vorläufigen Insolvenzverfahren gesucht

Hersteller von Fenstern, Türsystemen und Wintergärten aus Luhe-Wildenau (Bayern) im vorläufigen Insolvenzverfahren. Der Betrieb läuft weiter, ein strukturierter Investorenprozess hat begonnen.

Deutschland · BayernVollständigkeit 40%
Symbolbild
Jahresumsatz
auf Anfrage
Budget
auf Anfrage
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
k. A.
Umsatz je Mitarbeiter
k. A.
Gegründet
k. A.
Verkaufsgrund
Insolvenz
Online seit
14.10.2026

Beschreibung

Zum Verkauf steht die Höhbauer GmbH aus Luhe-Wildenau in der Oberpfalz (Bayern). Das Unternehmen stellt Fenster und Türsysteme aus Holz, Aluminium und Kunststoff her, außerdem Wintergärten, und vertreibt diese Produkte. Laut Verwalter ist es in der Region stark positioniert und verfügt über umfassendes Fertigungs-Know-how sowie eine hochqualifizierte Belegschaft. Hintergrund der Insolvenz ist die schwierige Lage der Branche. Energie, Material und Personal sind teurer geworden, die Zinsen sind gestiegen, und deshalb werden deutlich weniger Neubau- und Sanierungsprojekte nachgefragt. Weil der Umsatz zurückging, war die langfristige Finanzierung nicht mehr gesichert. Die Geschäftsführung stellte daraufhin Insolvenzantrag. Seit dem 22. September 2026 läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren. Der Geschäftsbetrieb geht weiter. Derzeit werden vor allem die offenen Aufträge von rund 800 Kunden abgearbeitet. Jeder Auftrag wurde einzeln wirtschaftlich und insolvenzrechtlich geprüft. Ergebnis: Fast alle Aufträge, die vor dem Insolvenzantrag erteilt und angezahlt wurden, können ausgeführt werden. Meist werden die Fenster ohne Mehrkosten für die Kunden geliefert. In den übrigen Fällen ist eine im Vergleich zur Auftragssumme moderate Nachzahlung nötig, deren Höhe von der geleisteten Anzahlung und vom Fertigungsstand abhängt. Nur zehn Aufträge können nicht fertiggestellt werden. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat einen strukturierten Investorenprozess eingeleitet. Mögliche Interessenten werden gesucht und gezielt angesprochen. Wer eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet, erhält Zugang zu Unternehmenszahlen und -daten und kann auf dieser Basis ein erstes Angebot abgeben. Interessenten wenden sich an den vorläufigen Insolvenzverwalter Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun.

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