EBITDA
Auch: Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization
EBITDA ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und nähert den operativen Mittelzufluss eines Unternehmens an.
Das EBITDA geht vom EBIT aus und rechnet die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte hinzu. Damit werden Unterschiede in der Abschreibungspolitik und im Alter der Anlagen ausgeblendet. In Bewertungen größerer Unternehmen und in Bankverträgen ist das EBITDA eine gängige Kennzahl.
Für kleine Unternehmen ist das EBITDA nur bedingt aussagekräftig. Gerade in kapitalintensiven Branchen wie Handwerk, Logistik oder Produktion müssen Maschinen und Fahrzeuge regelmäßig ersetzt werden. Die Abschreibungen sind dort echte, wiederkehrende Kosten. Ein hohes EBITDA kann darüber hinwegtäuschen, dass nach den nötigen Investitionen wenig übrig bleibt. Wer Bewertungen vergleicht, sollte deshalb darauf achten, ob ein Faktor auf das EBITDA oder auf das EBIT bezogen ist. Die beiden Werte sind nicht austauschbar.