Eigenverwaltung · Investor gesucht

Fördertechnik-Anlagenbauer aus Wurzen in Eigenverwaltung: Investoreneinstieg möglich

Sächsischer Spezialist für Förder-, Dosier- und Prozesstechnik für Schüttgüter mit eigener Metallfertigung. Er führt ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Neben einem Sanierungsplan ist der Einstieg eines Investors eine Option.

Deutschland · Wurzen, SachsenVollständigkeit 50%
Symbolbild
Jahresumsatz
auf Anfrage
Budget
auf Anfrage
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
k. A.
Umsatz je Mitarbeiter
k. A.
Gegründet
2018
Verkaufsgrund
Insolvenz
Online seit
06.07.2026

Beschreibung

Die WUTRA Fördertechnik GmbH aus Wurzen (Sachsen) entwickelt und fertigt Transportanlagen und Fördertechnik für Industriekunden. Schwerpunkt ist die Transport- und Prozesstechnik für Schüttgüter: Fördern und Dosieren, außerdem Mischen, Heizen, Kühlen, Verdichten, Temperieren und Materialhandling. Die Anlagen werden weltweit in verschiedenen Branchen eingesetzt. Leistungsumfang: Das Unternehmen deckt die gesamte Kette ab, von der Planung und Konstruktion über Fertigung und Lieferung bis zu Montage, Inbetriebnahme und Wartung. Zusätzlich übernimmt es Lohnfertigung. Im eigenen Betrieb wird gebrannt, gesägt, gefräst, gebohrt, gekantet, gedreht und geschweißt. Dazu kommen Metallbau und Oberflächenveredelung. Historie: Die Wurzeln des Metallbaubetriebs reichen bis 1889 zurück. In der heutigen Form besteht die Gesellschaft seit 2018. Ursachen der Krise: Seit Mitte 2025 sind die Auftragseingänge deutlich zurückgegangen. Hauptgrund ist die schwache Konjunktur in wichtigen Abnehmerbranchen, in deren Folge Kunden Investitionen und Projekte verschoben oder ganz gestrichen haben. Weitere Belastungen sind der stärkere internationale Wettbewerb, gestiegene Kosten für Material, Personal und Energie sowie gestörte Lieferketten. Außergerichtliche Maßnahmen konnten die Unterauslastung der Kapazitäten nicht ausreichend ausgleichen. Stand des Verfahrens: Das Amtsgericht Leipzig hat mit Beschluss vom 11.06.2026 auf Antrag des Unternehmens ein vorläufiges Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung angeordnet. Das Gericht hat einen vorläufigen Sachwalter bestellt und einen vorläufigen Gläubigerausschuss eingesetzt. Der Ausschuss unterstützt das Verfahren. Die Geschäftsführung bleibt im Amt und wird rechtlich und betriebswirtschaftlich beraten, unter anderem bei Controlling, Liquiditätsplanung und der Umsetzung der Sanierung. Der Geschäftsbetrieb läuft vollständig weiter. Die Löhne und Gehälter sind über das vorfinanzierte Insolvenzgeld gesichert. Die Fortführungsaussichten gelten grundsätzlich als gegeben. Mitarbeiter, Kunden und Partner sind informiert und tragen den Kurs mit, die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Gläubigern gilt als vertrauensvoll. Beim Eintritt in neue Märkte gibt es bereits erste Erfolge. Optionen für Investoren: Geprüft werden eine finanz- und leistungswirtschaftliche Reorganisation über einen Sanierungsplan oder der Einstieg eines Investors. Ziele für den Betrieb sind eine höhere Gesamtleistung, neue Märkte, der Ausbau bestehender und der Aufbau neuer Kundenbeziehungen.

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