Schutzschirmverfahren · Investor gesucht

Aluminiumdruckguss für die Automobilindustrie im Schutzschirmverfahren, Schwäbisch Gmünd

Seit 1951 bestehender Automobilzulieferer für komplexen Aluminiumdruckguss, Gruppenumsatz rund 110,9 Mio. € (2025). Schutzschirmverfahren, Investorenprozess soll in Kürze starten.

Deutschland · Schwäbisch Gmünd, Baden-WürttembergVollständigkeit 70%
Symbolbild
Jahresumsatz
110,9 Mio. €
Budget
auf Anfrage
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
680
Umsatz je Mitarbeiter
163.088 €
Gegründet
1951
Verkaufsgrund
Insolvenz
Online seit
18.09.2026

Beschreibung

Angeboten wird der Einstieg bei der Julius Schüle Druckguss GmbH mit Sitz in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg). Das Familienunternehmen wurde 1951 gegründet und stellt hochkomplexe Bauteile aus Aluminiumdruckguss für die internationale Automobilzulieferindustrie her. Größe: Die Gruppe kam im Geschäftsjahr 2025 auf einen Umsatz von rund 110,9 Mio. €. Insgesamt sind rund 680 Beschäftigte tätig, davon 152 am Stammsitz in Deutschland. Zur Gruppe gehören Tochtergesellschaften in Polen (Świebodzice) und der Slowakei (Poprad), die als verlängerte Werkbank produzieren. Stand des Verfahrens: Das Amtsgericht Aalen hat am 18. September 2026 auf Antrag ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung nach § 270d InsO angeordnet und einen vorläufigen Sachwalter bestellt. Die Geschäftsführung wird von Generalbevollmächtigten unterstützt, zusätzlich ist eine betriebswirtschaftliche Sanierungsberatung eingebunden. Das Verfahren betrifft nur die deutsche Muttergesellschaft. Für die Töchter in Polen und der Slowakei wurde kein Insolvenzantrag gestellt, sie produzieren unverändert weiter. Betrieb: Der Geschäftsbetrieb in Schwäbisch Gmünd läuft ohne Einschränkungen weiter. Löhne und Gehälter am deutschen Standort sind bis einschließlich November 2026 über das Insolvenzgeld gesichert. Ziele und Investorensuche: Mit dem Verfahren soll das Unternehmen nachhaltig saniert werden, wobei möglichst viele Arbeitsplätze und der Standort Schwäbisch Gmünd erhalten bleiben sollen. Vorgesehen sind die Stabilisierung des laufenden Betriebs, ein tragfähiger Sanierungsplan in Abstimmung mit den Beteiligten und ein strukturierter Investorenprozess, der zeitnah beginnen soll. Gesucht werden damit Investoren, die sich an der Neuaufstellung beteiligen möchten.

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