Verfahren eröffnet · Investor gesucht

Krankenhaus der Grundversorgung in Bingen mit MVZ und Servicegesellschaft in Insolvenz

Krankenhaus in Bingen mit 132 Planbetten und rund 300 Mitarbeitern, dazu ein MVZ und eine Servicegesellschaft. Das Insolvenzverfahren ist eröffnet, gesucht wird eine tragfähige Lösung für die Fortführung.

Bingen am Rhein, Rheinland-PfalzVollständigkeit 40%
Symbolbild
Jahresumsatz
auf Anfrage
Budget
auf Anfrage
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
k. A.
Umsatz je Mitarbeiter
k. A.
Gegründet
k. A.
Verkaufsgrund
Insolvenz
Online seit
04.08.2026

Beschreibung

Angeboten wird die Fortführung eines Krankenhauses der Grundversorgung in Bingen am Rhein (Rheinland-Pfalz). Zum Verbund gehören neben der Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH zwei Tochtergesellschaften: die HGH MVZ gGmbH, ein Medizinisches Versorgungszentrum für die ambulante Versorgung, und die HGH Service gGmbH, die zentrale Dienstleistungen für den Klinikbetrieb erbringt. Größe und Leistungsspektrum: - 132 Planbetten, rund 300 Mitarbeiter - Hauptfachabteilungen: Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Innere Medizin - Belegabteilungen: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie - Interdisziplinäre Intensivstation, Intermediate-Care-Einheit und Zentrale Notaufnahme - Hubschrauberlandeplatz in der Nähe des Hauses Stand des Verfahrens: Im Mai 2026 haben das Krankenhaus und beide Tochtergesellschaften ein Regelinsolvenzverfahren beantragt. Nach drei Monaten im vorläufigen Verfahren hat das Amtsgericht Bingen das Insolvenzverfahren am 1. August 2026 für alle drei Gesellschaften eröffnet und einen Insolvenzverwalter bestellt. Ziel ist eine tragfähige Weiterführung des Krankenhauses und der Tochtergesellschaften. Die wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen werden laufend geprüft, Gespräche mit den Beteiligten laufen. Über die künftige Ausrichtung ist noch nicht entschieden. Laufender Betrieb: Die Klinik arbeitet unverändert weiter. Eingriffe, Untersuchungen und Behandlungen finden wie geplant statt. Löhne und Gehälter werden auch nach dem Ende des Insolvenzgeldzeitraums gezahlt, das gilt auch für die Tochtergesellschaften. Ursachen der Insolvenz: Druck durch die Krankenhausreform, Sparbeschlüsse des Bundes und gestiegene Kosten bei Leistungen, die nicht ausreichend refinanziert sind. Hinzu kamen Investitionen in IT-Systeme und der Aufbau eigener Strukturen, nachdem das Haus aus seinem bisherigen Konzern herausgelöst worden war. Die Gesellschafter können eine Lösung finanziell nicht allein stemmen.

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