Eigenmarke für Outdoor- und Campingausrüstung mit drei Vertriebskanälen (Asset Deal)

Eingeführte Outdoor-Eigenmarke aus Bayern mit Onlineshop, Marktplatz und Fachhandel, über 15.000 Kunden, 60,7 % Rohmarge. Übertragung als Asset Deal ohne Personal und ohne Kostenstruktur.

Deutschland · BayernVollständigkeit 60%CMarktüblich
Symbolbild
Jahresumsatz
500.000 € – 2,5 Mio. €
Kaufpreis
500.000 € – 2,5 Mio. €
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
k. A.
Umsatz je Mitarbeiter
k. A.
Gegründet
k. A.
Verkaufsgrund
Kostenapparat des Trägers
Online seit
27.10.2026

Preis-Check

Umsatz-Multiple1× · Median 1× · n = 305
¼× MedianMedian4×

Marktüblich im Vergleich zu 305 Angeboten aus „Online-Handel“ in Deutschland.

Automatischer Vergleich mit anderen Angebotspreisen, keine Unternehmensbewertung. Nennt eine Quelle nur Spannen, rechnen wir mit deren Mittelwert.

Beschreibung

Angeboten wird eine eingeführte Eigenmarke mit Produkten und Zubehör für Outdoor, Camping und Survival. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bayern. Gefertigt wird in Auftragsproduktion, eine eigene Fertigung gibt es nicht. Das Geschäft besteht aus Marke, Sortiment, Handelsbeziehungen und Vertrieb. Maschinen, Produktionsanlagen oder eine Werksimmobilie gehören nicht dazu. Ein Investitionsstau ist daher nicht zu übernehmen, und das Sortiment kann ohne eigene Produktion sofort weiterverkauft und ausgebaut werden. Kennzahlen: Im Geschäftsjahr 2025 lagen der Umsatz bei 0,42 Mio. € und der Rohertrag bei 0,25 Mio. €. Das entspricht einer Rohertragsmarge von 60,7 %. 2024 wurden 0,63 Mio. € Umsatz bei einer Marge von 59,5 % erzielt. Das umsatzstärkste Jahr war 2022 mit 1,49 Mio. €. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Umsatz bei 0,22 Mio. €. Laut Verkäufer ist die Marge seit zehn Jahren stabil oder gestiegen. Den Umsatzrückgang der letzten Jahre führt er auf Kosten und Marktumfeld zurück, nicht auf das Produkt. Zuletzt wurden der Wareneinkauf gezielt reduziert und Lagerbestände abgebaut. Für die Jahre 2016 bis 2025 liegen aufbereitete Zahlen in einer gesonderten Beilage vor. Belastet wird das Geschäft derzeit vor allem durch die Kostenstruktur des heutigen Trägers, und diese geht nicht auf den Käufer über. Vertrieb und Kunden: Verkauft wird über einen eigenen Onlineshop, einen großen Online-Marktplatz und den Fachhandel. Alle drei Kanäle laufen eingespielt und werden mit den Zugängen übergeben. Es gibt mehr als 15.000 Kunden, darunter Privat- und Geschäftskunden mit wiederkehrenden Käufen. Hinzu kommen über 40 aktive gewerbliche Abnehmer, die regelmäßig bestellen. 31,5 % der Bestellungen kommen aus dem Ausland, obwohl dort kein eigener Vertrieb aufgebaut wurde. In Fachforen und Tests gilt die Marke als Referenz. Über drei Social-Media-Kanäle werden annähernd 80.000 Personen erreicht. Umfang der Übertragung (Asset Deal): Übertragen werden der Warenbestand zum Stichtag, die Markenrechte, der Kunden- und Händlerstamm sowie die Zugänge zu den drei Vertriebskanälen. Dazu kommt ein Domainportfolio mit Markenkern, allgemeinen Branchen-Domains und thematisch passenden Begriffen. Nicht übertragen werden die Gesellschaft, das Anlagevermögen, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die Kostenstruktur des heutigen Trägers. Festangestelltes Personal wird nicht übernommen, die Arbeitsverhältnisse bleiben beim Verkäufer. Entwicklungspotenzial: Ungenutzt sind vor allem ein gezielter Auslandsvertrieb, der Marktplatzauftritt außerhalb des Kernmarkts, der Ausbau des Fachhandels und Werbung über die vorhandene Reichweite. Dafür sind nach Angaben des Verkäufers Marketing und Vertrieb nötig, aber kein Aufbau neuer Strukturen. Geeignete Käufer sind etwa ein Nachfolger mit Vertriebserfahrung, ein Handelsunternehmen, das sein Angebot um eine Eigenmarke ergänzen will, oder ein Branchenanbieter, der Sortiment und Kundenstamm zusammenführen möchte. Der Inhaber begleitet die Übergabe sechs Monate lang. Gespräche finden vertraulich und nach Anmeldung anonym statt. Zahlenbeilage, Bestandsaufnahme und Daten aus dem Markenregister gibt es nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung.

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