Eigenverwaltung · Investor gesucht

Maschinenfabrik für Schärf- und Schleifmaschinen in vorläufiger Eigenverwaltung

Das Amtsgericht Ravensburg ordnete am 20. Oktober 2026 das vorläufige Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung an. Das Familienunternehmen mit über 100 Jahren Geschichte stellt Schärf-, Schleif- und Erodiermaschinen her.

Biberach an der Riß, Baden-WürttembergVollständigkeit 40%
Symbolbild
Jahresumsatz
auf Anfrage
Budget
auf Anfrage
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
k. A.
Umsatz je Mitarbeiter
k. A.
Gegründet
k. A.
Verkaufsgrund
Insolvenz
Online seit
21.10.2026

Beschreibung

Über die VOLLMER WERKE Maschinenfabrik GmbH mit Sitz in Biberach an der Riß (Baden-Württemberg) hat das Amtsgericht Ravensburg am 20. Oktober 2026 das vorläufige Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung angeordnet. Als vorläufiger Sachwalter wurde Dr. Danko bestellt, ein Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht. Die Geschäftsführung wird von der Kanzlei GÖRG beraten, deren Partner als Generalbevollmächtigter tätig ist. Unternehmen und Leistungen Das familiengeprägte Unternehmen besteht seit mehr als 100 Jahren. Es entwickelt und fertigt Schärf-, Schleif- und Erodiermaschinen, Laserbearbeitungsmaschinen und Automatisierungslösungen. Der Schwerpunkt liegt auf Maschinen zur Bearbeitung von Bandsägen, Kreissägen und Rotationswerkzeugen. Rund 60 Maschinenmodelle hat das Unternehmen entwickelt, sie werden in die ganze Welt geliefert. Zu den Kunden zählen Betriebe der holz- und metallverarbeitenden Industrie. Eingesetzt werden die Maschinen in der Lebensmittelindustrie, in der Zerspanung sowie in der Kunststoff-, Papier- und Medizintechnik. Das Unternehmen gilt in seiner Branche als etabliert. Es hat technologisches Know-how aus langer Erfahrung, Kundenbeziehungen weltweit und internationale Tochtergesellschaften. Stand des Verfahrens Der Geschäftsbetrieb geht ohne Einschränkungen weiter. Löhne und Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit gesichert. Die Tochtergesellschaften fallen nicht unter das Verfahren und arbeiten normal weiter. Als Ursachen nennt das Unternehmen die allgemein schwierige Wirtschaftslage und die Zurückhaltung der Kunden bei Investitionen. Ziel des Verfahrens ist eine Sanierung und Neuausrichtung. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenzen, baut den weltweiten Vertrieb aus und entwickelt neue Produkte. Ein Investorenprozess oder eine Käufersuche wird in der Meldung nicht erwähnt. Weitere Informationen zum Verfahren sollen folgen. Kontakt Fragen zum Verfahren richten Interessenten an den vorläufigen Sachwalter oder an die beratende Kanzlei GÖRG. Kunden und Geschäftspartner sprechen weiterhin mit ihren bisherigen Ansprechpartnern im Unternehmen.

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