Aluminiumprofil-Hersteller aus Schleswig-Holstein in vorläufiger Insolvenz – Übernahme gesucht
Die NordAlu GmbH (Strangpressen, CNC-Bearbeitung und Oberflächenveredelung von Aluminiumprofilen, rund 105 Mitarbeiter) ist in vorläufiger Insolvenz. Gesucht werden Übernehmer, auch für Teile.
Deutschland · Neumünster, Schleswig-HolsteinVollständigkeit 60%

Symbolbild
Beschreibung
Zum Verkauf steht die NordAlu GmbH, ein Hersteller und Verarbeiter von Aluminiumprofilen aus Schleswig-Holstein. Das Unternehmen geht auf einen Handwerksbetrieb zurück, der 1899 gegründet wurde. Gesucht werden Unternehmen, die den Betrieb ganz oder in Teilen übernehmen wollen.
Leistungsspektrum:
- Strangpressen (Extrusion) von Aluminiumprofilen
- CNC-Bearbeitung
- Oberflächenveredelung nach Kundenvorgabe
Produkte und Abnehmerbranchen:
- Aluminiumkomponenten für Duschkabinen
- Bauteile für Sport- und Fitnessgeräte
- Präzisionsaluminium für Medizingeräte
- Trägerstrukturen für Solaranlagen
- Maßgefertigte Profile für Maschinenwerkzeuge
Zur Belegschaft gehören rund 105 Mitarbeiter, einen Betriebsrat gibt es. Die meisten Beschäftigten haben seit Juni 2026 keinen Lohn mehr erhalten. Die Vorfinanzierung des Insolvenzgelds für Juni 2026 ist eingeleitet.
Lage des Betriebs: Seit dem 10. Juni 2026 steht die Produktion still, weil die Energieversorgung eingestellt wurde und kein Rohmaterial mehr kam. Es fehlt nicht nur an Liquidität, sondern auch an Personal, Material und ausreichendem Versicherungsschutz. Ein schneller Wiederanlauf der Produktion gilt deshalb als unwahrscheinlich.
Stand des Verfahrens: Mehrere Mitarbeiter haben Insolvenzantrag gestellt. Daraufhin hat das Amtsgericht Neumünster am 28. August 2026 das Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet und eine vorläufige Insolvenzverwalterin bestellt. Derzeit werden Auftragslage, Kundenbeziehungen, Energie- und Materialversorgung sowie die Liquidität geprüft und die Möglichkeiten für Sanierung und Fortführung ausgelotet. Potenzielle Übernehmer werden aktiv angesprochen. Eine Fortführung wird zumindest für einen Teil des Unternehmens für möglich gehalten.
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