Verfahren eröffnet · Investor gesucht

Büromöbelhersteller mit über 400 Beschäftigten an Investor verkauft

Ein Beteiligungsunternehmen übernimmt einen Büromöbelhersteller mit mehr als 400 Beschäftigten in Deutschland und Österreich. Der Verkaufsprozess ist abgeschlossen.

Bösel, NiedersachsenVollständigkeit 40%
Symbolbild
Jahresumsatz
auf Anfrage
Budget
auf Anfrage
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
k. A.
Umsatz je Mitarbeiter
k. A.
Gegründet
k. A.
Verkaufsgrund
Insolvenz
Online seit
01.10.2026

Beschreibung

Ein Käufer für die fm Büromöbel GmbH ist gefunden. Der Büromöbelhersteller hat seinen Hauptsitz im niedersächsischen Bösel. Verkauft wurden sämtliche Geschäftsanteile. Verkäuferin war die frühere Muttergesellschaft Vivonio Furniture GmbH, für die Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Haffa von der Kanzlei Schultze & Braun handelte. Käufer ist ein Private-Equity-Fonds mit Sitz in München. Das Unternehmen steht damit nicht mehr zum Verkauf. Zum Unternehmen: Der Hersteller ist seit mehr als 60 Jahren am Markt und fertigt Einrichtungen für Büros in Deutschland. Dazu gehören ergonomische Schreibtische, Stauraummöbel sowie modulare Möbel für Besprechungs- und Loungebereiche. Für Qualität und Umwelt hat das Unternehmen zertifizierte Standards. Die Serienproduktion läuft auf einer modernen Fließfertigungslinie. Daneben gibt es eine eigene Manufaktur, in der mehr als 20 Fachkräfte Sonderanfertigungen nach Kundenwunsch herstellen. Größe und Standorte: Insgesamt arbeiten rund 400 Menschen für das Unternehmen. Davon sind etwa 300 in Deutschland und mehr als 100 in Österreich beschäftigt, wo das Unternehmen seit 2019 tätig ist. Die Produktionsfläche beträgt zusammen 33.000 m². Davon entfallen 16.000 m² auf das Werk in Ampflwang (Österreich). Innerhalb der früheren Gruppe hatte die Gesellschaft den höchsten Umsatz. Hintergrund des Verfahrens: Der Wechsel des Gesellschafters gehört zur Restrukturierung der insolventen Muttergesellschaft. Die verkaufte Betriebsgesellschaft selbst war nach Angaben der Beteiligten zahlungsfähig. Für die beiden Schwestergesellschaften Staud und Leuwico hatte der Insolvenzverwalter schon im ersten Quartal 2025 Investoren gefunden. Den Verkauf begleiteten eine M&A-Beratung, eine Managementberatung und zwei Rechtsanwaltskanzleien. Hinweis für Interessenten: Die Transaktion ist abgeschlossen, eine Investorensuche läuft nicht mehr. Fragen zum Verfahren der Muttergesellschaft beantwortet der Insolvenzverwalter.

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