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Beschreibung
Ein niederländisches Pharma-Tech-Unternehmen, gegründet 2023, entwickelt Produkte zur Behandlung schwer bekämpfbarer Tumoren. Nach Angaben des Unternehmens wirken die Produkte besser, verursachen weniger Nebenwirkungen und bleiben bezahlbar. Das Unternehmen sieht sich im weltweiten Onkologiemarkt (rund 80 Mrd. US$, jährliches Wachstum 6–7 %) und will Krebsbehandlung weltweit zugänglich und erschwinglich halten. Die Mitarbeiterzahl liegt laut Quelle bei 11 bis 20.
Team
Die Leitung besteht aus einem Biotech-Unternehmer und drei Spezialisten der Pharmaindustrie mit Erfahrung in Onkologie, Wirkstoffabgabe (Drug Delivery) und Produktentwicklung. Gemeinsam bringen sie über 100 Jahre Erfahrung in Medikamentenabgabe, klinischen Studien, Start-ups, Scale-ups und internationalem Innovationsmanagement mit.
Technologie
Das Unternehmen hält eine weltweit exklusive Lizenz auf eine Technologieplattform auf Basis injizierbarer Hydrogele, die ein pharmazeutisches Institut entwickelt hat. Das Material wird bei Raumtemperatur flüssig in den Tumor gespritzt und geliert bei Körpertemperatur binnen Sekunden zu einem weichen, gummiartigen Depot. Der beigemischte Wirkstoff wird über Tage bis Wochen direkt im Tumor freigesetzt. Die Konzentration im Tumor soll 100- bis 150-mal höher liegen als bei herkömmlicher Chemotherapie, die Gesamtbelastung des Körpers 20- bis 100-mal niedriger. Außerhalb des Tumors seien kaum Nebenwirkungen messbar.
Entwicklungsstand
- Innerhalb von zwei Jahren wurden erste Produkte auf Basis von drei bekannten Krebsmedikamenten und einem neuen Wirkstoff entwickelt.
- In Tierstudien zeigte sich Wirksamkeit gegen aggressive solide Tumoren wie Bauchspeicheldrüsen-, Leber-, Lungen- und Darmkrebs sowie besondere Formen von Brust-, Blasen- und Prostatakrebs. Externe Experten haben die Sicherheit der Plattform bestätigt.
- Ein führendes niederländisches Universitätsklinikum führte kürzlich erfolgreiche Tierversuche mit dem Hauptprodukt gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs durch: Das Tumorwachstum wurde gebremst oder gestoppt, in einer Studie kam es zur vollständigen Rückbildung, bei 100 % Überleben und ohne nachteilige Nebenwirkungen.
- Die Therapien lassen sich mit Bestrahlung, Immuntherapie und Chirurgie kombinieren.
- Patente sind in den USA, China und Japan erteilt, die EU-Registrierung wurde für 2025 erwartet. Neues geistiges Eigentum bleibt vollständig im Besitz des Unternehmens.
- Meinungsführer aus den Niederlanden, Italien, Deutschland, Dänemark und den USA stehen bereit, klinische Studien zu beginnen, sobald die Genehmigung für Patientenstudien vorliegt (erwartet 2027).
Geschäftsmodell
Geplant ist ein gestuftes Vorgehen aus Entwicklung, klinischer Prüfung und Auslizenzierung. Die Produkte werden zunächst in Eigenregie bis einschließlich der zweiten klinischen Phase entwickelt, danach folgen Partnerschaften mit spezialisierten Pharmaunternehmen für die Schritte bis zur Zulassung. Erlöse sollen aus Upfront-Lizenzzahlungen, Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren kommen. Die Produktion behält das Unternehmen selbst, was zusätzliche Einnahmen und Qualitätskontrolle bringen soll. Da bekannte patentfreie Wirkstoffe bei verschiedenen Tumorerkrankungen eingesetzt werden können, kann die Plattform mehrere Produkt-Markt-Kombinationen bedienen. Eine begrenzte Nutzung durch andere Wirkstoffentwickler ist möglich, aber nachrangig. Fördermittel kommen als nicht verwässerndes Kapital in Betracht, sind aber kein Hauptziel. Ein Exit durch Verkauf oder Börsengang ist ab Jahr 6–7 vorgesehen.
Stärken laut Inserat
- sehr hohe lokale Wirkstoffkonzentration im Tumor bei längerer Freisetzung
- minimale Nebenwirkungen durch niedrige Gesamtdosis und gezielte Anwendung
- Sicherheit durch zugelassene Wirkstoffe und in der Pharmaindustrie bereits genutzte Inhaltsstoffe
- mehrere Produkt-Markt-Kombinationen mit patentfreien Wirkstoffen, breit durch Patente geschützt
- günstige, einfache Produktion, skalierbar bei spezialisierten Pharmaherstellern
Kapitalbedarf und Finanzen
Für die Seed-B-Phase (zwei Jahre bis zu den ersten Patientenstudien) werden 3,5 Mio. € benötigt. Sie verteilen sich auf Produktentwicklung, Tierstudien, Ausweitung der Produktion, Patente, Technologie- und Geschäftsführung sowie eine Liquiditätsreserve. Die Runde besteht aus Tranchen von 1,2 Mio. € und 2,3 Mio. € und finanziert den Start der Produktionsausweitung und erster klinischer Studien in den Niederlanden und der EU. An anderer Stelle nennt das Inserat einen benötigten Betrag von 1.000.000 €. Bisher haben Gründer und frühe Investoren 4 Mio. € investiert. Der Kapitalbedarf für die nächsten fünf Jahre wird je nach Erfolg und Ambition auf 35–45 Mio. € geschätzt. Positive Cashflows von Partnern werden ab Jahr 4–5 erwartet, der Break-even rund um Jahr 6. Für Jahr 10 wird ein EBITDA von 560 Mio. € prognostiziert.
Gesuchte Investoren
- aufgeschlossen und interessiert daran, hochwertige Krebsbehandlung zugänglich zu halten
- geduldig angesichts der Zyklen der Arzneimittelentwicklung, mit möglicherweise hohen Renditen (bis zu 80 % IRR pro Jahr)
- in der Lage, Netzwerk oder Fachwissen für spätere Finanzierungsrunden einzubringen