Entwickler regenerativer, gedruckter Stadtstrukturen für Ökologie und Klimaanpassung

Niederländisches Startup mit eigener Drucktechnologie für poröse, bioreceptive Strukturen im Stadtraum. Pilotphase abgeschlossen, Kapitalbedarf 180.000 € für den Ausbau, Umsatz 100.000–150.000 €.

NiederlandeVollständigkeit 60%DTeuer
Symbolbild
Jahresumsatz
100.000 € – 150.000 €
Kaufpreis
180.000 €
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
1
Umsatz je Mitarbeiter
125.000 €
Gegründet
k. A.
Verkaufsgrund
Kapitalbedarf für Wachstum
Online seit
k. A.

Preis-Check

Umsatz-Multiple1,44× · Median 1× · n = 45
¼× MedianMedian4×

Teuer im Vergleich zu 45 Angeboten aus „Sonstige“ in Europa (zu wenige in Niederlande).

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Beschreibung

Angeboten wird eine Beteiligung an einem niederländischen Entwicklungsunternehmen für regenerative Strukturen im urbanen Raum. Das Unternehmen verbindet Ökologie und Klimaanpassung mit der gebauten Umgebung. Mithilfe von Computational Design und einer eigenen Drucktechnologie entstehen komplexe, poröse Formen mit vielen unterschiedlichen Mikrobedingungen. Dadurch wird Biodiversität von unten nach oben gefördert: Verschiedene Arten finden selbstständig geeignete Habitate und Rückzugsorte. Leistung und Anwendung: Die Strukturen speichern und puffern Regenwasser. Durch die Porosität des Materials steht Feuchtigkeit passiv an der Oberfläche zur Verfügung, sodass Algen und Moose wachsen können. Die Verdunstung kühlt die unmittelbare Umgebung und mindert Hitzestress in Städten. Einsatzfelder sind unter anderem Fassaden, Lärmschutzwände, Stützmauern und Uferbefestigungen. Stärken: Im Gegensatz zu üblicher, von oben herab eingebrachter Stadtnatur, die oft intensive Pflege braucht, setzt das Konzept auf morphologische Komplexität und passive, bioreceptive Materialien. So entstehen Systeme, die sich eigenständig entwickeln, Wasser halten, Verdunstung fördern und ökologischen Wert bei minimalem Pflegeaufwand schaffen. Stand und Entwicklung: Erste kleine Pilotprojekte mit mehreren öffentlichen und privaten Partnern haben die technische und ökologische Funktion über eine experimentelle Produktionsanlage bestätigt. Für Folgeprojekte im architektonischen und infrastrukturellen Maßstab wird an einer größeren Drucktechnologie und einem bioreceptiven Druckmaterial mit geringem CO₂-Fußabdruck gearbeitet. Das Erlösmodell entwickelt sich stufenweise von bezahlten Pilot- und Forschungsprojekten hin zum skalierbaren Produktverkauf. In den ersten Jahren stammen die Einnahmen überwiegend aus Pilotprojekten, ergänzt durch Fördermittel für Weiterentwicklung und Marktvalidierung. Ab 2029 soll ein standardisiertes Produkt eingeführt werden, mit Skalierung und Prozessoptimierung als Basis für wachsende Margen. Eckdaten: Jahresumsatz 100.000 bis 150.000 €, ein Mitarbeiter. Der Kapitalbedarf beträgt 180.000 € (Kaufpreis laut Quelle ebenfalls 180.000 €). Kapitalbedarf und Verwendung: Für die nächste Phase werden 180.000 € benötigt, aufgeteilt in Druckausrüstung (115.000 €), F&E-Stunden (36.000 €), Räumlichkeiten (15.000 €) und Organisation (14.000 €). Bei großem Interesse kann die Finanzierungsrunde auf bis zu 300.000 € erhöht werden, unter anderem um das Team um technische und kaufmännische Expertise zu erweitern. Die Investition erfolgt über Wandeldarlehen im Rahmen eines Crowdinvesting-Modells. Finanzierung bisher: Die Entwicklung wurde aus Eigenleistung, Projekteinnahmen und mehreren Fördermitteln für Forschung, Experimente und Pilotprojekte getragen. Institutionelles Eigenkapital wurde bisher nicht eingeworben. Die aktuelle Runde ist die erste externe Finanzierung und soll den Schritt von experimentellen Pilotprojekten zur kommerziellen Anwendung im größeren Maßstab ermöglichen.

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