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Beschreibung
Eine in den USA ansässige Healthcare-Plattform baut einen Konsolidierer für diagnostische Bildgebung in Lateinamerika auf. Die erste Klinik in Kolumbien ist bereits übernommen, sechs weitere Übernahmedossiers befinden sich nach Angaben des Inserats in aktiven Verhandlungen. Angestrebt werden Mehrheitsbeteiligungen an profitablen Kliniken in Arztbesitz, bei denen die medizinische Leitung vor Ort bleibt. Erster Fokus ist Kolumbien, danach sind Mexiko und ausgewählte weitere LATAM-Märkte geplant.
Geschäftsmodell (vier Schritte):
1. Selektive Akquisition: Zielkliniken haben eine stabile Umsatzbasis, positives EBITDA, starke Zuweiserbeziehungen und Optimierungspotenzial. Wenn möglich, werden Immobilie und Geräte mit übernommen.
2. Operative Optimierung: EBITDA-Steigerung durch zentralen Einkauf, optimierte Arbeitsabläufe und KI-gestützte Diagnostik, Ausbau von Zusatzleistungen (MRT, CT, Kardiologie), bessere Verträge mit Versicherern und planmäßige Geräte-Upgrades.
3. Asset-backed Kapitalmodell: getrennte Finanzierungsvehikel für medizinische Geräte und Gesundheitsimmobilien. Das soll kapitaleffizientes Wachstum, begrenzte Verwässerung und ein besseres Risikoprofil ermöglichen.
4. Strategischer Exit: geplant innerhalb von 3 bis 5 Jahren an internationale Healthcare-Betreiber, Private-Equity-Plattformen oder strategische Konsolidierer.
Marktargumente: stark fragmentierter Markt mit mehr als 5.000 Kliniken in Arztbesitz, niedrige Einstiegsmultiples von 2 bis 5 x EBIT, sofort profitable Zukäufe und Substanzwert in Immobilien und Geräten. Die Bildgebung in Lateinamerika gilt als strukturell unterentwickelt: große Lücke bei MRT- und CT-Kapazitäten, lange Wartezeiten, eingeschränkter Zugang in Sekundärregionen, überwiegend zu kleine Kliniken und zunehmende private Versicherungsdurchdringung.
Traktion:
- 2025 wurde eine profitable Radiologieklinik samt Immobilie übernommen, seither rund 20 % Umsatzwachstum.
- 3 unterzeichnete Absichtserklärungen (LOI), 3 weitere in der Abschlussphase.
- Mehr als 15 Kliniken in der aktiven Pipeline, die ein EBITDA-Potenzial von über 10 Mio. US-Dollar darstellen.
Finanzierungsbedarf: Die laufende Runde umfasst 1.200.000 €, der Abschluss ist für März 2026 vorgesehen. Zugesagt sind bereits 450.000 € von externen Investoren und 100.000 € Eigenmittel der Gründerseite. Das Eigenkapital soll in den Erwerb von drei profitablen Diagnostikkliniken fließen, kombiniert mit Verkäuferfinanzierung und asset-backed Strukturen. Der Rest steht strategischen Mitinvestoren offen. Eine Beteiligung ist möglich über Equity, strukturiertes Equity oder Asset-backed Debt.
Gesuchtes Investorenprofil: Beteiligungen sind für Investoren gedacht, die sich an einer institutionellen Konsolidierungsplattform im Gesundheitswesen beteiligen wollen. Mehrwert bieten Erfahrung in Healthcare Buy-and-Build, Private Equity oder Structured Finance, medizinischen Immobilien, Equipment-Leasing und grenzüberschreitender Expansion.
Organisation: Die Governance ist von Anfang an institutionell aufgebaut. Der internationale Beirat umfasst unter anderem einen früheren Global CEO einer Big-5-Prüfungsgesellschaft, einen früheren US-Under-Secretary of Health und Führungskräfte börsennotierter Gesundheitsunternehmen sowie Erfahrung in Infrastruktur und Governance. Das operative Team bringt Know-how in Klinikmanagement, Post-Merger-Integration, Healthcare-IT, Compliance und Finanzen sowie Organisationsentwicklung mit. Strategie, Kapitalstruktur und internationale Expansion werden zentral gesteuert. Gegründet wurde die Plattform von einem niederländischen Unternehmer mit internationaler Erfahrung in Healthcare-Strukturierung und institutionellem Kapitalaufbau. Laut Quelle hat das Unternehmen 6 bis 10 Mitarbeiter.
Wirkungsziele: mehr diagnostische Kapazität, besserer Zugang zur Versorgung, kürzere Wartezeiten, Modernisierung der Geräte und Beitrag zum UN-Nachhaltigkeitsziel 3 (Gesundheit und Wohlergehen).