Maschinenbauer für Arretier-, Prüf- und Hebetechnik im Emsland: Investorenprozess offen

Die K. Schulten GmbH & Co. KG aus Emsbüren (gegründet 1976) baut Maschinen für die Rollladen- und Fensterbranche. Sie ist im vorläufigen Insolvenzverfahren. Strategische Investoren und Finanzinvestoren können noch einsteigen.

NiedersachsenVollständigkeit 50%
Symbolbild
Jahresumsatz
auf Anfrage
Budget
auf Anfrage
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
k. A.
Umsatz je Mitarbeiter
k. A.
Gegründet
1976
Verkaufsgrund
Insolvenz
Online seit
27.10.2026

Beschreibung

Angeboten wird die Beteiligung an der K. Schulten GmbH & Co. KG oder deren Übernahme. Das Unternehmen ist ein Maschinen- und Anlagenbauer mit Sitz in Emsbüren (Niedersachsen). Es befindet sich im vorläufigen Insolvenzverfahren. Ein strukturierter Investorenprozess läuft seit etwa Mitte September 2026 und ist weiterhin offen. Unternehmen und Leistungen Das Unternehmen wurde 1976 gegründet. Es entwickelt und baut Maschinen und Anlagen für Industrie und Handwerk. Die Schwerpunkte sind: - Arretiertechnik für die Rollladenindustrie: Maschinen zur Bearbeitung von PVC- und Aluminiumprofilen, manuell, halbautomatisch oder vollautomatisiert, mit mehreren eigenen Produktlinien - Prüftechnik für Fenster, Türen und Fassaden - Bohr- und Schraubtechnik - Sondermaschinenbau, einschließlich Lösungen nach individuellen Kundenvorgaben - Hebe- und Montagetechnik, darunter eine eigene Roboter-Baureihe für die Glas- und Elementmontage Fast die gesamte Wertschöpfung findet am Standort Emsbüren statt: Konstruktion, Programmierung, CNC-Fertigung, Elektrotechnik und Montage. Kunden und Markt Das Unternehmen hat Kunden im In- und Ausland, darunter Händler, Fensterbauer sowie Monteure für Fenster und Fassaden. Viele Geschäftsbeziehungen bestehen seit Jahrzehnten. Ein Händler in Großbritannien arbeitet zum Beispiel seit über 30 Jahren mit dem Unternehmen zusammen und hat zuletzt neue Bestellungen aufgegeben. Ein langjähriger Kunde aus den Niederlanden hat während des Verfahrens eine weitere Arretiermaschine bestellt. In allen Geschäftsbereichen kommen weiter Aufträge herein, außerdem gibt es Anfragen nach Sonderlösungen. Stand des Verfahrens Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Florian Dälken (Kanzlei Dr. Dälken Rechtsanwälte). Der Geschäftsbetrieb läuft weiter und hat sich nach den bisherigen Sanierungsmaßnahmen stabilisiert. Eine Restrukturierungsberatung hat die Zahlen des Unternehmens aufbereitet. Nach ihrer Einschätzung sind die operativen und kaufmännischen Voraussetzungen für eine Fortführung grundsätzlich gegeben. Die bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter begleiten die Sanierung, und die Belegschaft arbeitet weiter an der termingerechten Auslieferung der Aufträge. Investorenprozess Mit ersten Interessenten laufen bereits Gespräche. Für die Prüfung des Unternehmens steht ein digitaler Datenraum bereit. Strategische Investoren und Finanzinvestoren, die bisher nicht beteiligt sind, können noch in den Prozess einsteigen. Den Verkauf begleitet eine auf Distressed M&A spezialisierte Beratungsgesellschaft. Über sie oder den vorläufigen Insolvenzverwalter erhalten Interessenten weitere Informationen.

Ähnliche Angebote