Geriatrische Rehaklinik mit 60 Betten im Landkreis Rosenheim – Investorenprozess

Geriatrische Rehaklinik in Bruckmühl (Oberbayern) mit 60 genehmigten Betten und 87 Beschäftigten im vorläufigen Insolvenzverfahren. Der Betrieb läuft weiter, ein strukturierter Investorenprozess startet.

BayernVollständigkeit 60%
Symbolbild
Jahresumsatz
auf Anfrage
Budget
auf Anfrage
EBIT
k. A.
Mitarbeiter
87
Umsatz je Mitarbeiter
k. A.
Gegründet
2023
Verkaufsgrund
Insolvenz
Online seit
27.10.2026

Beschreibung

Zum Verkauf steht der Geschäftsbetrieb der Geriatrische Rehabilitation Oberbayern - Bruckmühl GmbH. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bruckmühl im Landkreis Rosenheim und betreibt dort eine Klinik für geriatrische Rehabilitation. Gegründet wurde sie im Dezember 2023. Ihr Schwerpunkt ist der Betrieb von Gesundheitseinrichtungen, also Rehabilitationskliniken und ambulante geriatrische Rehabilitationsangebote. Größe und Leistungen: Die Klinik hat eine genehmigte Kapazität von rund 60 Betten. Derzeit arbeiten dort 87 Beschäftigte. Patienten werden vor allem über die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände und über private Krankenversicherungen zugewiesen. Diese Partner sind zugleich die wichtigsten Kostenträger. Hintergrund der Insolvenz: Das Landratsamt Rosenheim sah Mängel in der Dokumentation und hat die zulässige Belegung deshalb vorläufig auf 30 Betten begrenzt. Durch diese Beschränkung der Kapazität konnte die Gesellschaft fällige Zahlungen nicht mehr leisten. Daraufhin stellte sie beim Amtsgericht Rosenheim einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Aktuelle Lage: Die Klinik arbeitet weiter, die medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten ist gesichert. Die Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld abgedeckt. Die Belegschaft wurde in einer ersten Versammlung über den Stand informiert. Der vorläufige Insolvenzverwalter beschreibt das Team als motiviert und stabil. Ob die Einrichtung wirtschaftlich eine Zukunft hat, hängt vor allem von den Zuweisungen der Krankenkassen ab. Eine führende Krankenkasse weist inzwischen wieder Patienten zu. Es wird erwartet, dass weitere Kassen folgen. Verfahrensstand: Es läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Rosenheim. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Michael Verken von Anchor Rechtsanwälte in München bestellt. Ende Oktober 2026 startet ein strukturierter Investorenprozess. Ziel ist eine wirtschaftlich tragfähige Lösung, mit der der Betrieb fortgeführt werden kann. Interessenten wenden sich an den vorläufigen Insolvenzverwalter bzw. an dessen Kanzlei.

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